Rehbock im Aprilschnee

Zahnwurz und April – Weiß ist angesagt

Eine Weiße Zahnwurz blüht in einem Buchenwald auf kalkhaltigem Boden. Im März und April kann der Wanderer am Boden ganze Teppiche dieser Pflanze finden. Ende April. Es hat noch einmal abgekühlt und Schnee ist gefallen. Lang wird er sich nicht halten. Schnee am Äser (Maul). Ein beinah einjähriger Rehbock im Bast (gut durchblutete Haut, unter Read more about Zahnwurz und April – Weiß ist angesagt[…]

Hirschkuh

Kuhschellen und Rotwild

Zwei Frühlings-Kuhschellen (auch Frühlings-Anemone, Pelz-Anemone) blühen auf einer Lärchenwiese. Ein Hirschkuh und ihr Kalb vom letzten Jahr erscheinen am Rande einer Lichtung. Das Alttier (ältere Hirschkuh) lässt sich besonders deutlich am langen knochigen Haupt erkennen. Die struppige Decke (Fell) zeigt, dass der Haarwechsel begonnen hat.

Aspisviper aus Trockenmauer

Sonnenanbeter: Zapfen, Echsen, Schlangen

Kleine Schönheiten: männlicher (gelb) und weibliche (rot) Lärchenzapfen im Sonnenlicht. Am Boden bringt sich die Reptilienwelt auf Betriebstemperatur. Zwei schillernde Smaragdeidechsen und eine Mauereidechse sonnen sich auf Trockenmauerresten. Faszinierende Perfektion: Maßgenau reihen sich die Schuppen am Haupt der Smaragdeidechse aneinander. Unweit der Eidechsen: eine Aspisviper. Auch die Schlangenwelt ist aus der winterlichen Lethargie erwacht.

Rehgeiß auf Frühlingswiese

Auf zum Krokus-Zupfen

Eine Rehgeiß zieht auf eine Frühlingswiese voller weißer und violetter Blüten. Es sind Frühlings-Krokusse. Diese hier blühen auf einer Lärchenwiese. Jetzt kann man das Rehwild beobachten, wie es eine Blüte nach der anderen abzupft.1 (1) Hubert Zeiler: Bergbauernland, in: Der Anblick. Zeitschrift für Jagd und Natur in den Alpen (2016), Heft 3, S. 23.

Feuersalamander

Der feurige Salamander

Die Buchen tragen bereits ihre neuen Blätter, die in sattem, leuchtendem Grün den Frühling verkünden. Es herrscht feuchte Witterung, immer wieder Nieselregen. Um die Mittagszeit bewegt sich plötzlich etwas unter der Falllaubschicht: ein Feuersalamder. Außer bei Regenwetter sind die Tiere in der Dämmerung oder nachts aktiv. Seinen Namen verdankt der Feuersalamander der ihm fälschlicherweise vom Read more about Der feurige Salamander[…]

Einäugiger Pirat

Der einäugige Pirat

Es ist Frühling: Fortpflanzungszeit. Ein Erdkrötenmännchen hat sich von seinem Winterquartier zu einem Laichplatz aufgemacht. Was wird wohl der Grund dafür gewesen sein, dass es nur mehr ein Auge hat? Mürrischer Blick, imposante Körperhaltung, auf dem Weg zum Wasser: ein einäugiger Pirat, wie er im Buche steht. Dass es sich um ein Männchen handelt kann Read more about Der einäugige Pirat[…]

Grannen und Losung

Rotwild-Haarwechsel im Frühjahr

Anfang Jänner: Eine Hirschkuh im Winterwald. Das Winterhaar des Rotwildes ist fast doppelt so lang wie das Sommerhaar. Es bietet eine derart gute „Wärmedämmung“, dass Schnee darauf nicht schmilzt, wie man auf dem Foto auch sehen kann. Drei Haartypen bilden die Decke (Fell) des Rotwildes: die langen Leithaare, die Grannenhaare – sie stehen viel dichter Read more about Rotwild-Haarwechsel im Frühjahr[…]

Gemeiner Seidelbast

Frühlingsduft

Der Gemeine Seidelbast blüht bereits und verströmt seinen betörenden Duft. Zu finden ist er vorwiegend in Laub- und Laubmischwäldern. Der Strauch benötigt kalkhaltige und humusreiche Böden. Die Rinde und die kleinen roten Beeren des Strauches gelten als hochgiftig. Für ein Pferd sind 30 Gramm Rinde bereits tödlich. Ein Schwein stirbt beim Verzehr von drei bis Read more about Frühlingsduft[…]

Gamswild-äst

Schlaraffengrünland

Das Weißhorn. Während auf den Bergen die Landschaft nur langsam ausapert … … sind in tieferen Lagen die Wiesen bereits grün gefärbt. Das Gamswild verlässt nun häufig seinen felsigen Lebensraum für kulinarische Ausflüge auf den saftigen Wiesengrund. Diese Gamsgeiß gönnt sich eine Ruhepause und speist, wie die alten Römer im Liegen. Nach der vegetationsarmen Winterzeit Read more about Schlaraffengrünland[…]

Rehtod

Pest, Tod und Wachstum

Die Weiße Pestwurz vor und nach dem Aufblühen. Ihren Namen hat diese Pflanze von der ihr im Mittelalter zugeschriebenen Heilwirkung gegen die Pest. Die Wirkung dürfte angesichts der Todesfälle wohl eher bescheiden gewesen sein. Nach der Blüte bilden sich die bis zu 40 cm breiten Blätter. Sehr hörenswerte Audiodatei: Die Weiße Pestwurz – Ein Höhenspezialist Read more about Pest, Tod und Wachstum[…]